Yoga als Quelle von Kraft und Klarheit – Interview mit Füsun Folger (enso yoga Berlin)

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Die in Istanbul geborene Yogalehrerin Füsun Folger hat in Berlin Mitte ein wunderschönes Yogastudio namens enso yoga eröffnet. Hier wird, gut erreichbar zwischen Gendarmenmarkt und Checkpoint Charlie, ein breites Angebot aus verschiedenen Yogastilen für Anfänger, Fortgeschrittene und Kinder, sowie Firmen-, Prä- und Postnatal Yoga angeboten. Im Oktober 2017 wird Füsun, begleitet von Schülern aus ihrer Yogaschule, nach Marrakech kommen, um für NOSADE im Green Marrakech Retreat zu unterrichten. Wir haben Füsun Folger im Interview ein paar Fragen gestellt, um mehr über sie zu erfahren:

 

 

 

Liebe Füsun, wann hattest du deine ersten Berührungspunkte mit Yoga?

Vor ca. 12 Jahren kam ich zum Yoga. Ich arbeitete als Personalerin in einem amerikanisch- internationalen Arbeitsumfeld. Mein Aufgabenfeld war sehr breit und das Arbeitstempo sehr hoch, mit vielen Reisen und Meetings etc. Ich hatte durch das viele Sitzen starke Beschwerden im Nacken- und Rückenbereich und meine Ärztin empfahl mir, Yoga auszuprobieren. Das tat ich dann auch. Ich habe drei Anläufe gebraucht, bis ich den passenden Stil und den richtigen Lehrer gefunden hatte. Dann schloß ich meine erste Mitgliedschaft im Cosmo Yoga im Marmorhaus am Kudamm ab.

Was bedeutet Yoga für Dich?

Mittlerweile ist das Yoga ein natürlicher Bestandteil meines Lebens geworden und hat Einfluss auf all meine Lebensbereiche. Es ist tägliche Routine und Quelle von Kraft und Klarheit. Das Yoga hilft mir, mich innerlich zu sortieren und den Fokus immer wieder auf das Wesentliche zu setzen. Das paradoxe am Yoga ist, dass es Selbstüberwindung und Disziplin erfordert, insbesondere am Anfang, aber gleichzeitig muss man loslassen und entspannen, um die Wirkung zu erfahren. Diesen Gegensatz aufzulösen ist ein langer Prozess.

Wann war dir klar, dass du unterrichten willst?

Nach ca. acht Jahren eigener Praxiserfahrung kam der Wunsch auf, diese Erfahrung an Andere weiterzugeben und mein eigenes Verständnis vom Yoga zu vertiefen. Der beste Weg dies zu tun, ist zu lehren. Ich absolvierte eine Hatha Yoga Lehrerausbildung in Istanbul, eine weitere mit Fokus auf den Vinyasa Stil bei Spirit Yoga und besuchte viele verschiedene Workshops und Retreats mit erfahrenen Lehrern. Parallel zu der Ausbildung mietete ich einen eigenen Raum an und fing an, zu unterrichten. Später war ich bei Fitness First und anderen Yogastudios tätig.

 

Mit deinem Yogastudio enso yoga Berlin gehörst du nun wie Anica zu den Berliner Gründerinnen. Beschreibe doch kurz den Weg zu deinem ersten Yogastudio.

Oh, der Weg war lang… Ich hatte das Ziel schon sehr lange vor Augen und eine genaue Vorstellung von dem, wie das Studio aussehen und wo es sein sollte. Es gab immer mal wieder Zeiten in denen ich intensiv nach Räumlichkeiten gesucht hatte und dann doch wieder losgelassen habe, weil ich in dem Punkt einfach nicht kompromissbereit war. Ich bin sehr dankbar und glücklich darüber, dass sich das alles nun so wunderbar zusammengefügt hat. Da fällt mir der Spruch meiner Lehrerin aus der Erstausbildung ein: Die Dinge kommen zu Euch, wenn Ihr soweit seid.

Im Oktober 2017 wirst du ein retreat von enso yoga bei NOSADE unterrichten. Wie kam es dazu?

Katrin Witt begleitete uns als Pilates- und Yogalehrerin in den ersten Monaten unserer Aufbauphase und erzählte mir von Nosade. Daraufhin lernte ich Anica persönlich kennen, es stimmte einfach alles, das Zwischenmenschliche, der Ort u.v.m. und ich freue mich sehr auf diese Reise.

 

Was versprichst du dir davon, bei NOSADE ein Retreat mit Schülern aus deiner eigenen Yogaschule zu unterrichten?

Ein Yoga-Retreat ist eine Reise zu sich selbst und ist deshalb etwas ganz Besonderes. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass ein gutes Retreat lange in Erinnerung bleibt und man immer wieder darauf zurückgreifen kann. Ich hoffe, dass meine Schüler ebenso lange davon profitieren werden.

Was bedeutet es für Dich, ein Retreat zu unterrichten?

Ein Retreat ermöglicht mir einen intensiveren Erfahrungsraum für meine Schüler zu schaffen. Yoga existiert nicht für sich allein, sondern entsteht aus der Interaktion von Menschen und Umgebung. Es wird daher spannend zu sehen sein, wie die Stadt, das Klima, der Raum den Unterricht beeinflussen und inspirieren.

Die Reise nach Marrakesch ist hoffentlich erst der Anfang und ich hoffe es folgen viele weitere spannende Reisen und gemeinsame Projekte mit Nosade.

 

Danke für das Interview liebe Füsun! Wir freuen uns, Dich schon bald in Marokko begrüßen zu dürfen!

Wer es nicht erwarten kann, gemeinsam mit Füsun auf der Matte zu stehen, findet den aktuellen Kursplan von enso yoga hier.

 

 

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